Literatur und mentale Gesundheit – Treffen mit der ukrainischen Schriftstellerin Kseniya Fuchs in Stuttgart

Am Freitag, den 10. Oktober, fanden weltweit Veranstaltungen anlässlich des Internationalen Tages der mentalen Gesundheit statt. Auch unser Verein setzte an diesem Tag ein wichtiges Zeichen für Achtsamkeit und gegenseitige Unterstützung.

Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung

In einer warmen und vertrauten Atmosphäre fand ein besonderes Treffen mit der Autorin Ksenia Fuchs und der praktizierenden Psychologin Frau Zinaida statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die vielfältigen Herausforderungen, mit denen ukrainische Geflüchtete – sowohl Erwachsene als auch Jugendliche – täglich konfrontiert sind.

Themen des Abends:

Herausforderungen der Migration:

Ein offener Austausch über die psychischen Belastungen durch den Krieg und das Leben in der Fremde.

Praktische Hilfe:

Frau Zinaida stellte Techniken vor, die dabei helfen können, den eigenen psychischen Zustand zu stabilisieren und zu verbessern.

Persönliche Einblicke:

Ksenia Fuchs sprach über ihre eigenen Erfahrungen in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung und las aus ihrem bewegenden Buch „Jenseits der Sonne“ (Ukr.: По той бік сонця).

Mentale Gesundheit sichtbar machen

Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung war es, das Bewusstsein für psychische Erkrankungen zu schärfen. Es ist von entscheidender Bedeutung, persönliche Erfahrungen offen zu teilen, um die Stigmatisierung betroffener Menschen in unserer Gesellschaft abzubauen.

Dank und Ausblick

Wir danken Ksenia Fuchs und Frau Zinaida für ihre Offenheit und ihre wertvollen Impulse sowie allen Teilnehmenden für das Vertrauen und den regen Austausch. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem mentale Gesundheit keine Tabuthema mehr ist.